Er bringt in seinen Liedern den Kölner Dialekt zum Funkeln und verbindet politische Wachsamkeit mit humanitärem Engagement. Er sichert Spuren und ist ein Chronist des Zeitgeschehens. Wolfgang Niedecken, BAP-Sänger, Songschreiber, bildender Künstler feierte in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag – Anlass für das Erscheinen seiner Autobiographie „Für ‘ne Moment“ im Verlag Hoffmann und Campe, für die Veröffentlichung des 17. BAP-Studioalbums „halv su wild“ und einer ausgiebigen Deutschlandtournee.
„Für ‘ne Moment“, entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Literaturwissenschaftler Oliver Kobold, wirft Blicke zurück auf eine bewegte Zeit. Weniger Autobiographie im klassischen Sinn als unabgeschlossener, kunstvoll komponierter Entwicklungsroman, handelt das Buch von Zeiten des Wandels, des Neubeginns, des Luftholens, und führt den Leser in verschiedene Länder, Zeiten und Situationen. Niedecken erzählt unter anderem von einer Kindheit zwischen Trümmern im Nachkriegs-Köln, vom katholischen Internat und der Rebellion gegen Autoritäten. Von den tragikomischen Anfängen mit BAP und den Triumphen des überregionalen Durchbruchs, vom Engagement für ehemalige Kindersoldaten in Uganda, vom Mut der Verzweiflung und dem unbedingten Willen weiterzumachen. „Für ‘ne Moment“ wird am 17. März 2011 im Rahmen der Leipziger Buchmesse der Öffentlichkeit vorgestellt, eine Lesereise durch ausgewählte Städte im Frühjahr 2011 schließt sich an.
Und noch ein Jubiläum wird für Wolfgang Niedecken 2011 zu feiern sein: Seine Band BAP, gegründet 1976, wird dann seit 35 Jahren bestehen. Für eine solch lange Erfolgsgeschichte sind mehr als Zufall und ein kleines bisschen Glück nötig, im Falle von BAP sind das: das Festhalten an Rock ’n’ Roll-Idealen wie Authentizität und Glaubwürdigkeit bei gleichzeitiger, immer wieder in die Tat umgesetzter Bereitschaft zu Veränderung und Weiterentwicklung – was Kontinuität nicht ausschließt. Die aktuelle BAP-Besetzung ist mittlerweile die beständigste in der wechselvollen Band-Historie. Mit Werner Kopal (Bass), Helmut Krumminga (Gitarre), Michael Nass (Keyboards) und Jürgen Zöller (Schlagzeug) bildet Niedecken seit zwölf Jahren, fünf gemeinsamen Studioalben und Hunderten von Konzerten eine eingespielte Einheit. Zusammen mit den beiden Gastmusikern Anne de Wolff (Geige) und Rhani Krija (Percussion) haben BAP im Herbst 2010 im Kölner Maarweg-Studio unter der Leitung des Produzenten Wolfgang Stach 14 Songs für das neue Album „halv su wild“ aufgenommen. Es präsentiert das erste neue BAP-Material seit drei Jahren und ist der Nachfolger des inzwischen 10. Nr.1-Albums der Band, „Radio Pandora“.
Der Abend war bis auf die wirklich unerträgliche Hitze im rechten Teil der Halle wunderbar.
Wenn man diese Halle vielleicht ab und zu ein bisschen belüften könnte, würde ich sicherlich häufiger Konzerte dort besuchen.
Die Musik war sehr gut, die Stimmung hervorragend!
KÖLN - Palladium Köln
07.05.12
BAP - einfach Klasse! von BAPFANHH, 10.05.12
Wie bereits hinlänglich in der Presse beschrieben, war es ein tolles Konzert. Unsere Anreise von Hamburg hat sich nicht nur gelohnt, es war ein Gewinn! BAP haben wir schon unzählige Male in den verschiedensten Städten in Deutschland gesehen, aber Köln - Heimspiel! - war unschlagbar. Besonders haben wir uns gefreut, dass es Wolfgang Niedecken offenbar wieder richtig gut geht. Man merkte ihm und natürlich seiner Band die Spielfreude an und der Funke sprang auf das Publikum über. Immer wieder gerne!!!!
KÖLN - Palladium Köln
07.05.12
Toller Auftritt von Jenni, 10.05.12
Dieses war mein erstes BAP Konzert und ich war super zufrieden. Der Kritik, dass viele Klassiker nicht gespielt wurden kann ich mich nicht anschließen. Ein Künstler lebt nicht nur von den Werken seiner Vergangenheit, sondern möchte auch Anerkennung für seine neuen Werke. Bei Verdamp lang her haben natürlich alle minutenlang nach Ende des Stücks noch mitgegrölt, dabei hat BAP mehr zu bieten als Verdamp lang her. Sehr schön war der Auftriit zu Für ne Moment.
Dass die Halle bereits gegen 22h schon deutlich leerer war, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Ein paar Klassiker wurden schon gespielt (Rita, Für ne Moment, Kistallnaach usw.), und es wurde somit darauf geachtet, dass jeder auf seine Kosten kam. Ich kann nichts schlimmes darin sehen, dass auch etliche neue Lieder gespielt wurden, musikalisch jedenfalls war es absolut top. 1/3 Klassiker, 1/3 neue Lieder, 1/3 Mix war angekündigt und absolut ok :). Würde jederzeit wieder auf ein BAP Konzert gehen. 3 Stunden spielt heutzutage kaum noch jemand.
Einziger Minuspunkt, weshalb ich nur 4 Sterne vergebe, war der Veranstaltungsort.
Die Luft dort drinnen war stickig, viel zu warm und die Getränke mies.
Über diesen Künstler
Künstler-Biografie
BAP ist eine Kölner Rockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken. Ihre Liedtexte sind in Kölsch gehalten. Von den bisher 16 erschienenen Studio-Alben belegten zehn den ersten Platz in den deutschen Media Control Charts. So auch das aktuelle Album "Radio Pandora". Gründung und Bandname Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken bes... weiter lesen